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Marburger Konzentrationstraining

Es gibt zwei Gruppen von Kindern, die in der Schule besondere Schwierigkeiten mit der Aufmerksamkeit haben und oft nicht die Leistungen zeigen, die sie von ihrer Intelligenz her erbringen könnten.





 

Unkonzentriert und unruhig

 

Eine Gruppe von Kindern - meist sind es Jungen - ist:

 

  • unaufmerksam, ablenkbar und wenig ausdauernd,
  • motorisch unruhig und überaktiv (hyperaktiv) sowie
  • impulsiv und schwer steuerbar.
     

In der Schule verhalten sich diese Kinder oft folgendermaßen:

 

  • Sie sind außerordentlich impulsiv:
    Sie haben Schwierigkeiten abzuwarten, handeln, ohne nachzudenken und nehmen kaum Rücksicht auf andere.
  • Sie sind schwer zu kontrollieren und zu disziplinieren.
  • Sie haben einen ausgeprägten Rededrang.
  • Sie unterbrechen die Unterhaltung anderer und stören häufig.
  • Sie sind nicht in der Lage, Ablenkungen abzuwehren und Störreizen zu widerstehen.
  • Sie haben Schwierigkeiten, Regeln zu lernen und im Auge zu behalten.
  • Sie bleiben nicht lange bei einer Aufgabenstellung, fangen immer wieder etwas Neues an und geben bei Fehlern frustriert auf.
  • Sie bleiben nicht auf ihrem Platz sitzen und zappeln herum.
  • Trotz ihres oft einschüchternden Auftretens ist ihr Selbstwertgefühl sehr gering.

 

Bei vielen dieser Kinder wird ADHS diagnostiziert, eine Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung.

 



Vorwiegend unkonzentriert



Eine zweite Gruppe von Kindern ist vom Verhalten her in der Schuule unauffällig, hat aber zum Teil massive
Schwierigkeiten mit dem Lernstoff. In dieser Gruppe sind Jungen und Mädchen etwa gleich häufig vertreten. Sie können ihre Lehrkräfte und Eltern zur Verzweiflung
bringen, weil sie:

  • ihre Arbeitsmaterialien nicht zusammenhalten können und oft nicht wissen, was die Aufgabe ist,
  • träumen und nicht bei der Sache sind,
  • sehr lange brauchen, bis sie mit einer Aufgabe anfangen,
  • immer wieder ermahnt werden müssen, bei der Sache zu bleiben,
  • am Ende der Stunde in der Regel nicht fertig sind,
  • Flüchtigkeitsfehler machen, die sie nicht korrigieren und
  • Gelerntes schon nach kurzer Zeit komplett vergessen haben.

Bei diesen Kindern lautet die Diagnose oft ADS -
Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom.

ADS-Kinder haben - wie auch die ADHS-Kinder - große Schwierigkeiten bei selbständiger Arbeit, bei der Organisation der ihnen gestellten Aufgaben und ihrer Materialien. Ihr Durchhaltevermögen erweist sich als gering.

 

Besonders provitieren von einem Konzentrationstraining die Kinder,

 

  • die unaufmerksam, ablenkbar und wenig ausdauernd sind
  • die wenig selbstständig arbeiten können
  • die sich wenig zutrauen
  • die übermäßig viel Zeit zur Bearbeitung von Aufgaben benötigen
  • die Anzeichen einer Aufmerksamkeitsstörung (ADS / ADHS) haben
  • die schlecht mit Misserfolg umgehen können
  • die sich nicht einer Sache gezielt zuwenden können
  • die einen ausgeprägten Rededrang haben
  • die ihre Arbeitsmaterialien nicht zusammenhalten können
  • die Gelerntes schon nach kurzer Zeit komplett vergessen haben
     

In Gruppen von max. 5 Kindern - je nach Alter und
Klassenstufe - trainieren die Kinder einmal pro Woche jeweils 90 Minuten. Es ist auch möglich das Training innerhalb eines Intensivkurses in den Sommerferien über 2 Wochen durchzuführen.

Beim MKT wird nicht nur mit den Kindern trainiert,
sondern es finden zusätzlich 2 Elternabende (á 60 Minuten) statt, in denen die Eltern über das Training und die Inhalte informiert werden, aber auch ein Informations- und Erfahrungsaustausch stattfindet.

 

 

Ziele des Marburger Konzentrationstraining sind unter anderem:

  • größere Selbständigkeit im Arbeiten
  • Stärkung des Selbstwertes
  • Stärkung der Motivation
  • systematisches Vorgehen etwa bei den Hausaufgaben
  • vernünftiger Umgang mit Fehlern
  • aber auch Entspannung und ein ausgeglichener Arbeitsstil.
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